12. Tanzenhaider Weiherlauf 5.7.2015
Sonntag, 19 Juli 2015

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hitzeresistente Weiherhöfer beim Weiherlauf

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schweisstreibendes Walken


Tanzenhaider Weiherlauf 2015 

Es hat doch tatsächlich wieder einmal geklappt. Man muss nur lange genug den Bohrer ansetzen und schon hat man ein paar wenige Mitstreiter in Form von 3 Läufern und 2 Nordic Walkern gefunden. 
Bei den Läufern war es außer mir noch Peter und, überraschenderweise,  Armin. Für die NW Fraktion waren Gilles und Norbert vorgesehen. Die Wettervorhersagen waren einer Laufveranstaltung nicht gerade förderlich. Schon Tage vorher hat es sich abgezeichnet, dass die Temperaturen die Marke von 30 Grad weit überschreiten sollten. So war es dann auch. Das gab den Ausschlag, dass Gilles nicht nach Oberreichenbach gefahren ist. Gesundheit geht nun mal vor. 
Unser letzter Auftritt beim Weiherlauf war 2010 und soweit ich mich erinnere, waren die Temperaturen annähernd hoch. Auch damals sind zwei Läufer, Margrit und Jutta Sch. nicht an den Start gegangen. 
Jetzt aber zum Lauf 2015, hier die offizielle Streckenbeschreibung: 
Start und Ziel im Ort. Abwechslungsreicher Rundkurs Richtung Tanzenhaid, durch Wald und Flur auf asphaltierten und befestigten Wegen. Reizvolle Wald- und Weiherlandschaft. Kurzer Anstieg vor dem Ziel. Gesamthöhenmeter bergauf 100m. 
Schon vor dem Start war es oberste Devise, sich ja nicht  jetzt schon der Sonne aussetzen. Der Start für uns Läufer war 10:15 Uhr, die Walker hatten das Glück schon 45 Minuten früher starten zu dürfen.  Der schönste Kilometer war auch gleich der erste, da geht es einmal ein Gefälle hinunter zu den ersten Weihern. Die ganze Strecke will ich jetzt aber nicht beschreiben; es soll ja kein Roman werden. Auf den 10km gibt es keinen Abschnitt der einmal ein Stück lang eben gewesen wäre. Entweder bergauf oder bergab. Aber trotz allem ein schöner und auch abwechslungsreicher Landschaftslauf. Was so nebenbei noch aufgefallen ist:  es waren einige Nordafrikaner am Start die vor dem Start noch ein paar ausgediente Laufschuhe geschenkt bekamen. Hätte ich das gewusst, ich hätte auch noch welche gehabt. Aber man soll nicht glauben, dass jeder Afrikaner ein Wunderläufer ist. Bei KM5 musste einer gleich mal vom Sanka abgeholt werden, der Sportler kannte offensichtlich die fränkischen Temperaturen nicht und hat wohl beim Tempo etwas überzogen. Obwohl es insgesamt zwei oder drei Einsätze für´s BRK gab, etwas Schlimmeres ist zum Glück nicht passiert. 
Nach 53 Minuten war ich dann im Ziel, Vorgabe für mich waren 55 Minuten, d.h. Plan aufgegangen. Mehr ging bei den Temperaturen nicht. Vor mir unser schnellster bei diesem Lauf, Armin mit knapp 48 Minuten. Peter hatte die Temperatur doch etwas zugesetzt, blieb aber mit 59 Minuten immer noch deutlich unter eine Stunde. Auch Norbert hat bei den Walkern eine tolle Zeit erreicht. Die acht Kilometer ist er in deutlich unter einer Stunde gewalkt.
Die Bratwürste und das Weizen, natürlich alkoholfrei, haben uns hinterher wieder richtig aufgebaut. 
Das soll es nun gewesen sein. 
Vielleicht sehen wir uns beim nächsten Weiherlauf mit mehr Teilnehmern. 

Der "Chef"