Metropolmarathon, 12. Juni 2016
Samstag, 09 Juli 2016

Image

... natürlich fehlen hier noch etliche Teilnehmer, u.a. der Berichterstatter

Alles fing damit an, dass ich mir Anfang November 2015, bei der Ganswanderung vom Lauftreff, zum wiederholten Male die heroischen Taten vom Kopenhagen Marathon des vergangenen Jahres zu Gemüte führen sollte. Alle namenhaften Protagonisten waren mittäglich schon bester Laune und wollten sich nochmal so richtig feiern und die möglichen Ziele für 2016 ausloten.

Mit meinem nicht unerheblichen Lebendgewicht war mir nach einem Laufevent so gar nicht. Die aufkommende Idee von Vicky mit einem Triathlon schien mir eine machbare Herausforderung, zumal nur 10 km gelaufen werden sollten. Diese Distanz hatte ich schon mehrfach überwunden. Rad- und Schwimmerfahrung bestand auch. 

Gesagt, getan – und während die anderen noch feierten, hatte ich mich bereits am selben Nachmittag angemeldet. Ein eher ungläubiges Echo trat mir entgegen, als die abgenüchterten potentiellen Sportpartner von dem vermeintlich gemeinsamen Sportevent erfuhren. 

Um die Vorbereitung zu unterfüttern sollte ein Lauf beim Metropolmarathon in Fürth herhalten. Ein Halbmarathon wurde gewählt, um den Trainingseffekt abzurunden. Trotz der ausdrücklichen Distanzangabe für die Anmeldung, wurde ich vom Chef, der dies wohl ungläubig für eine Falschangabe hielt, für die 10 km-Distanz angemeldet. Ich überlegte kurz, ob ich dies als Zeichen deuten sollte, entschied mich aber dagegen. Eine Korrektur konnte unproblematisch erfolgen.

Mit 4 – 5 Trainingseinheiten pro Woche (ca. 1 – 1 ½ h) habe ich mein Körpergewicht um 10 kg reduziert ohne dabei auf Bier zu verzichten. 

Für den Lauf selber hatte ich nur 20 % meiner Trainingseinheiten als Vorbereitung verwendet. Auch die langen Läufe hatte ich etwas vernachlässigt. Umso erstaunter war ich, dass es beim Halbmarathon in Fürth dann in Summe mehr als gut lief. Dies ist sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass ich mir im Vorfeld keine drückende Zeitvorgabe gestellt habe.

Im Startbereich mit den Weiherhöfern war die Stimmung gut. Im Gegensatz zu den Anderen machte ich mich eher langsam auf den Weg. Ab km 19, auf der Gustavstraße, waren allerdings alle Körner verbraucht, da ich eine solche Distanz noch nie gelaufen bin. Im Ergebnis war ich mit 2:14 h im Ziel. Eine super Zeit für mich als Laufanfänger. Gehofft hatte ich auf unter 2:30 h.

Super Stimmung dann im  Zielbereich. Alle waren mit ihren Zeiten zufrieden. Für die Versorgung im Zielbereich hatte sich die Anstrengung gelohnt. Nun konnten wir uns gemeinsam im Rahmen unseres aktuellen heroischen Erlebnisses hochleben lassen -schliesslich gehörte ich jetzt dazu.  

Christoph

Fortsetzung folgt ......