Seenlandmarathon, So. 18.9.2016
Freitag, 21 Oktober 2016

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letzter Testlauf für Berlin?!?

Christoph knackt die 2 Stunden-Grenze 

In diesem Jahr waren wir eine kleine Gruppe, die sich am 18.September zu früher Stunde in Pleinfeld zum Halbmarathon rund um den schönen Brombachsee traf.
Kalt, stark bewölkt, Gottseidank vor dem Start noch kein Regen. So trafen wir uns alle im Zelt, holten unsere Startunterlagen ab – aber für mich waren keine dabei. Schau ich doch nochmal auf die Starterliste, denn die Unterlagen waren ja nach Nummern sortiert. Auch da stand kein Peter Dippold drauf. Als Gerhard dann noch völlig überrascht war, mich zu sehen, war mir klar: ich hatte vergessen, mich anzumelden. War mir aber schon ein ganzes Jahr sicher, dass ich diesen schönen Landschaftslauf wieder mitmache. Ok, Mann wird alt, man muss sich damit abfinden.
Aber kein Problem. Pias Göttergatte hatte Schwierigkeiten mit seinem Fahrgestell und konnte nicht laufen. Ich ersparte mir das Nachmelden und ging als Pias Ehegatte an den Start. Vorher noch schnell die Toiletten-Container besucht, ein Gruppenfoto geschossen (Candy war etwas unglücklich, als er das Foto sah, aber seht selbst) dann bei den 2-Stunden-Läufern eingereiht und los ging‘s.
Nach 20-30 Minuten fing es dann zu regnen an, aber wenn man Mal am Laufen ist, macht das nicht mehr aus. Der ersten Schrecken kommt so nach 2-3 km, wenn man den hohen Damm sieht und weiß – da muss man rauf. Die Blasmusik an dieser Stelle spielte „muss i denn zum Städele hinaus“. Eigentlich aber gar nicht so schlimm, man hatte ja noch viel Kraft. Dann ging‘s kilometerlang um den See, meist auf Schotterwegen, flach oder tendenziell eher ein bisschen bergab. Tolle Strecke, Blick auf den See, Nebelschwaden steigen auf, idyllisch. Es geht vorbei an zahlreichen Musiknestern, an den Touri-Punkten stehen viele jubelnde Zuschauer. Wir überqueren die Igelsbachsee-sperre und danach die Sperre vom Kleinen Brombachsee. Danach geht’s rechts in den Wald, hier kommen uns die Läufer entgegen, es geht ca. 1,5 km bergab, dann Wende, dann wieder bergauf. Hier begegne ich Joachim, Pia, Gerhard, Angela und Arne. Schön. Das ist aber das schwierigste Stück, so km 13-17 geht’s ständig bergauf. 
Ich laufe allein, bin gut drauf, merke aber schon ab km 17, dass der Berg viel Kraft gekostet hat. Nun aber geht’s die meiste Zeit auf flachen Wegen zurück Richtung Pleinfeld, vorbei an Langlau und Ramsberg. Bei km 19 dann der letzte steile Anstieg, kurz und knackig, da sind wirklich die meisten gegangen. Wenn man diesen letzten Berg geschafft hat, dann die letzten 2 km nur noch bergab. Erst durch den Wald, dann auf der Straße Richtung Ziel.

Mit 1:57:42 Std für den nicht ganz leichten Halbmarathon – es waren doch ca. 175 Höhenmeter – war ich sehr zufrieden. Somit konnte ich Christoph seine erste "unter-2-Std-Zeit" verschaffen. Ich glaube, er war zufrieden mit mir. Bewundernswert auch unser Joachim, der bei seinem ersten Halbmarathon mit 2:01:27 Std fast die 2-Stunden-Marke geknackt hat – Super. Und Vicky und Candy mit 1:34 Std und 1:38 Std – aber die laufen ja in einer anderen Liga!! Gigantisch.

Die Siegerehrung und die Verlosung (wir wollten ja die Reise gewinnen) haben sich dann etwas länger hingezogen. Leider hatten wir hier keinen Erfolg. Aber der Lauf war schön, gerne nächstes Jahr wieder.
 

Euer Peter