15. Pfettrachtallauf, Sa. 22.10.2016
Dienstag, 25 Oktober 2016

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und doch fehlen immer ein paar

Der Chef hatte bereits Mitte des Jahres begonnen nach einem passenden Lauf für unser Jahresevent zu suchen. Kann mir gut vorstellen, dass er etliche Stunden investiert hat um eine passende Veranstaltung zu finden. Sein Bestreben ist es, dass möglichst viele seiner Schäfchen teilnehmen können. 

Die, die gerne weit (und schnell ;o)) d. h. mindestens einen Halbmarathon laufen möchten, die, die froh sind,  10km zu finishen, die, die sagen:  mir reichen derzeit 5km und natürlich auch die Walker. So kam es, dass Anfang August das Pfettrachtal auf unserem Radar auftauchte. 

Mir – und ich nehme an vielen anderen ging es ähnlich – sagte diese geographische Bezeichnung bis zu diesem Zeitpunkt nichts. 

Gemütlich machten wir uns kurz nach 9:00h auf den Weg. 
Etwa 8km vor Landshut, also in Niederbayern, war der SC-Pfettrach nach 170km bzw. zwei Stunden Fahrzeit erreicht. Heidi und Uschi, unsere Beifahrerinnen, verkürzten uns die Reisezeit und jeder Zentimeter unseres – so dachte ich – geräumigen Kofferraums, wurde bestens genutzt. 

Selbst auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole ….. Petrus muss ein Faible für Läufer haben! Kühl, grau und regnerisch präsentierte sich das Wetter beim Verlassen des Frankenlandes. Auf Höhe Ingolstadt hörte der Regen auf und beim eigentlichen Lauf spitzte sogar des Öfteren die Sonne hervor. Alles war super organisiert. Ausreichend Parkplätze, die Startnummernausgabe, ein beheiztes Zelt mit jeder Menge Bierzeltgarnituren, zusätzliche Toiletten, emsige Helfer, gute Rennleitung und ein hervorragender, erfahrener Stadionsprecher namens Sepp Huber. Reichlich Kuchen, Bratwürste, Suppen und Getränke rundeten den sehr guten Gesamteindruck ab. 

Der SV-Weiherhof finishte mit 31 Teilnehmern und bildete zugleich die größte Gruppe. Anne war für 10km gemeldet, hatte aber nach 5,5km keine Lust mehr und Ralph wurde ein Opfer der Streckenführung. Beide fielen somit leider aus der Wertung. Als sattes Trostpflaster bekamen Margrit und Ralph je einen schönen Präsentkorb für die Kategorie „älteste Teilnehmer“. (einen Preis, über dessen Grundidee man sich nur bedingt freuen kann … ) 

Trotz der sehr anspruchsvollen Halbmarathonstrecke räumte der SV-Weiherhof insgesamt ganz schön ab (s. Ergebnisliste – Ergebnisse 2016) und wird dem SC-Pfettrachtal vermutlich recht gut im Gedächtnis bleiben. 

Klar, dass man an solch einem Tag nicht mehr nach Hause fährt. Im Hotel „Meridian“ fand Renate genügend Platz für uns alle. Es hätte ein perfekter Abend werden können, wären die Küche/das Essen und der Service besser gewesen. Leider lassen sich eben manche Dinge nicht vorhersehen und man sollte das Beste daraus machen. Über das gut sortierte Frühstücksbuffet am Sonntag gab es m. E. nichts zu meckern. 

Wie eine Vielzahl der „Roten“, so beschlossen auch wir Vier vor der Heimfahrt noch einen Abstecher nach Landshut zu machen. Ein hübsches Städtchen mit einer mächtigen Burg namens Trausnitz aus dem Jahr 1235. Schade, eine Woche später und es wäre ein verkaufsoffener Sonntag gewesen. Komisch, die Männer haben aufgeatmet, als sie davon erfuhren. Warum nur?? 

Herzlichen Dank an Gerhard und Renate, für die gute Wahl des Gemeinschaftsevents und die organisatorische Umsetzung. Vielleicht findet sich im nächsten Jahr eine vergleichbare Veranstaltung. 

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