4. Tanzenhaider-Weiherlauf
Montag, 09 Juli 2007

 

Es begab sich 19 km westlich von Fürth, in einem 1.200 Seelen Dorf an einem heiter bis wolkigen Nachmittag  .......der 4. Tanzenhaider-Weiherlauf. Initiiert vom Sportclub Oberreichenbach. Vor ein paar Wochen stieß ich beim Surfen durch das Internet auf diesen als reizvoll beschriebenen Rundkurs ....“tauchen Sie ein in die geheimnisvolle Atmosphäre um den verschwundenen Ort Tanzenhaid“.

Und das taten an diesem 07.07. zum Hauptlauf um 16:45 auch rund 130 Teilnehmer. Gerhard überraschte mich, trotz 6stündiger Mithilfe bei einem Umzug, mit seinem Start. Ich erzählte ihm vor ein paar Tagen von meinem Vorhaben.Tja, eigentlich hatte ich mich mit mir auf eine ca. Zeit von 53 Min. geeinigt, aber wenn natürlich der Chef persönl. in das Geschehen eingreift, dann ......o.k. schau ma mal. Ein kurzes Stück durch die Siedlung, dort ein ca. 11 %-iges Gefälle hinunter zu den ersten Weihern, scharf rechts über ein eher „läuferfreindliches“ Terrain, mit unregelmäßigen Lehmspurrillen, Grasnaben und größeren Steinen. Erst nachdem oberhalb vom Bierkeller der Brauerei Geyer die Straße überquert war und wir das mystische Gelände von Hain und Weihern durchliefen, zeigte sich die Strecke von ihrer reizvollen Seite. Trotzdem verlangte uns dieser Parcours mit seinem welligen Profil und dem knackigen Schlußanstieg einiges ab. Jochen begleitete uns wieder auf seinem Drahtesel, redete erbarmungslos auf die wehrlosen Läufer ein und gab ihnen zahlreiche mehr oder weniger ernst gemeinte Tipps aus seiner langjährigen Lauferfahrung ;o))  Renate wartete geduldig im Zielbereich. Bei km 7 haderte ich mit mir, weil wir trotz teilweise kräftigen Gegenwinds mit dem Fahrrad zu dieser Veranstaltung vorgefahren waren ... sollte sich das jetzt rächen ? Meine Gedanken schweiften ab zu dem erst vor ca. 3 Stunden gesendeten Fernsehbericht über eine Transalp-Mountainbikertour ..... was waren das für Steigungen auf dem Weg vom Karwendel über das Inntal zum Pustertal bis zu den Dolomiten  .... und ich drohte hier bei den paar Hügeln einzuknicken  ..... beißen, beißen .....grr, da kam noch dieser widerwärtige Schlußanstieg – Rechtskurve – Zielbanner – Aktion bei 50:10 erfolgreich beendet. Von wegen mal einen Wettkampf etwas gemütlicher durchziehen. Nicht wenn der Chef sich die Ehre gibt .... aber ist schon gut so ..... zum gemütlich Laufen haben wir ja schließlich im Training ausreichend Gelegenheit ! Sonstige Beobachtungen: ein stolzer Laufpapa war mit dem Zwillingsbuggy unterwegs – alle Achtung ! und der langbeinigen, in zarthellblau mit knappem Laufshort gekleideten, Läuferin aus Neustadt haben wir auf den letzten 1,5 km gezeigt was eine Hacke ist–was uns im Ziel ein respektvolles Kopfnicken einbrachte!  Hinter dem Sportheim bzw. an der  Gerätehalle ging es dann zum gemütl. Teil über bevor wir uns dann gegen 20:00 Uhr wieder auf die Räder geschwungen haben. Was für ein schöner Nachmittag.

 

 

 

Heike