Fürthlauf, So. 13.04.2008 über 10km
Dienstag, 15 April 2008

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Es soll ja Ehepaare geben


da sind beide vom Lauffieber infiziert. Somit liegt es nahe, daß sich er und sie gemeinsam zur Teilnahme an Laufveranstaltungen bzw. Wettkämpfen anmelden. Gut, daß ist bis hierhin nichts Ungewöhnliches. Aber wenn dann von diesem Paar auch noch jeder einzeln bei der Teilnehmerverlosung gewinnt, wird’s eben doch etwas Besonderes. Und das kam so: seit dem letzten Fürthlauf waren 11 Monate vergangen. Heuer war es, bei heiter bis wolkigem Wetter mit ca.15 Grad, wesentlich angenehmer als im Vorjahr, wo wir in der Mittagshitze bei sage und schreibe 27 Grad an den Start gingen. Gut, kurz vor dem Start tröpfelte es ein klein wenig, aber das war kein Grund zur Beunruhigung. Renate und Christiane machten sich auf, um als 5km-Walker möglichst vielen Startern ihre Fersen zu zeigen. Von den restl. 12 Weiherhöfern wußten die meisten, was ihnen blüht  ...... 2 mehr, oder weniger, schnelle Runden incl. Baustelle, Kopfsteinpflaster entlang der Gustavstrasse,  eine lange Gerade, die sich Rudolf-Breitscheidstr. nennt und dieses Eck um den Bahnhofsplatz ......mei, wie schä is doch unser Fääd. Vier Getränkestationen mit fleißigen, umsichtigen Helfern, prima Musikgruppen und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ...was will man eigentlich als Läufer mehr ? So war es auch nicht weiter verwunderlich, daß unsere „Frischlinge“ gleich mal eine ordentliche Duftnote gesetzt haben. Jutta hatte sich als Zielzeit 50 Min. vorgenommen und kam, dank der Chef-Zugmaschine, mit 49 Min. und hübschen Rotbäckchen auf der Freiheit an. Mit dieser purpurnen Signalfarbe konnte nur noch Sigi mithalten. Sabine hatte während des Laufens sogar noch genug Puste um mir 2x zuzurufen und kam mit beachtlichen 53 Min. ins Ziel. Fürwahr ein Einstieg mit Bravur. Kathrin, noch immer etwas zaghaft, bedingt durch ihr Knieproblem, lief mit Ralph und der glänzte, trotz eines Ziehens in der Achillessehne, mit 62 Min. und einer neuen pers. Bestzeit. Von wegen „altes Eisen“. Die Rühmlings haben ja nicht einmal Zeit um Flugrost anzusetzen. Und so hat es ihnen jeder von ganzem Herzen gegönnt, daß sie neben der Kuscheldecke auch noch ein Wellness-Wochenende in Oberammergau gewonnen haben um wirklich schön fitt zu bleiben. Abends trafen wir uns, daß ist inzwischen beinahe schon Brauch, zum gemütlichen Beisammensein. Strategisch gut gelegen hat sich der Dorfbrunnen in Wachendorf als günstige Anlaufstelle bewährt. Das bei solchen Zusammenkünften nicht nur die Wettkämpfer des Tages, sondern natürlich immer alle Lauftreffmitglieder, deren Partner und Angehörige gerne gesehen sind, braucht an dieser Stelle nicht mehr extra betont zu werden.  

Na dann, bis zum nächsten „Event“.

Heike